Um den zur Verfügung stehenden Speicher zu erweitern und beschleunigen wurde eine interen SSD von Trasncend
angeschafft. Zur Anbindung an den Rapsberry PI wurde ein SATA zu USB 3.0 Adpater der Firma Icy Box angeschafft (
Amazon). Nach dem Einbau der SSD in das Gehäuse und meldete sich der Adapter auch vorbildlich am System an.
# dmesg
usb 1-1.2: new high-speed USB device number 4 using dwc_otg
usb 1-1.2: New USB device found, idVendor=174c, idProduct=5136
usb 1-1.2: New USB device strings: Mfr=2, Product=3, SerialNumber=1
usb 1-1.2: Product: AS2105
usb 1-1.2: Manufacturer: ASMedia
usb 1-1.2: SerialNumber: 00000000000000000000
usb-storage 1-1.2:1.0: USB Mass Storage device detected
# lsusb
Bus 001 Device 004: ID 174c:5136 ASMedia Technology Inc. ASM1053 SATA 6Gb/s bridge
Dann begannen die Probleme. Das Dateisystem ließ sich nicht einrichten. Der Systemlog füllte sich mich Fehlermeldungen wie (Wobei teilweise die Device Number hochgezählt wurde):
usb 1-1.2.1: device descriptor
read/64, error -71
usb 1-1.2.1: device descriptor
read/64, error -71
usb 1-1.2.1: new low speed USB
device number 11 using dwc_otg
usb 1-1.2.1: device descriptor
read/64, error -71
usb 1-1.2.1: device descriptor
read/64, error -71
usb 1-1.2.1: new low speed USB
device number 12 using dwc_otg
usb 1-1.2.1: device not accepting address
12, error -71
usb 1-1.2.1: new low speed USB
device number 13 using dwc_otg
usb 1-1.2.1: device not accepting
address 13, error -71
hub 1-1.2:1.0: unable to enumerate
USB device on port 1
Nach langer Recherche im Internet bin ich dann doch fündig geworden. Auf
dieser Seite wurde ähnliche Fehlermeldungen beschrieben. Aussage ist, dass es sich bei dieser Art von Meldungen immer um ein Strom Problem handelt. Also Schnell die Lieblingssuchmaschine befragt.
In die Datei /boot/config.txt folgenden Parameter einfügen oder ändern. Dieser veranlasst den Raspberry 1,2A auf einen USB Ausgang zu legen (Standard sind 0,6A).
Damit sollten die meisten Externen Festplatte (2,5 Zoll) dann auch
sauber funktionieren.
max_usb_current=1
Und alle Probleme waren vergessen. Das Externe Gerät ließ sich von nun an Fehlerfrei behandeln. Dateisystem erstellen, Mounten und benutzen. Ich kann die Kombination nur Empfehlen. Der Adapter ist eine günstige Möglickeit eine SSD als mobilen Datenträger zu verwenden. Desweiteren verursacht die SSD keinerlei Geräusch- oder Wärmeentwicklung, was für den Dauerbetrieb wichtig war.